Wie Mike so nett formuliert, liegt in jeder Katastrope eine tolle Möglichkeit zum Neuanfang. Die Tatsache, dass innerhalb weniger Monate bis auf Goldman Sachs (Stand 18. September) alle grossen US-Investmentbanken pleite gegangen sind, eine grosse Schar hochbezahlter Investmentbanker auf der Strasse steht, macht den Menschen Angst.

Wurden aber nicht die Gehälter und Boni der Banker sowie die teilweise fragwürdigen Geschäftspraktiken Ihrer Häuser seit langem als völlig überzogen kritisiert? Genau – und diese Blase ist eben jetzt geplatzt. Nicht aufgrund der Paychecks der Banker, sondern aus anderen Gründen. Aber Maria Stuart wurde letztlich auch „irrtümlicherweise“ hingerichtet.

Auf in die Start-Ups, liebe Banker! Das habt Ihr schon einmal gemacht – während der letzte Krise. Die Start-Ups brauchen Leute mit finanziellem Sachverstand und genügend Chuzpe, einen Exit auf Basis von Mondplanungen vorzubereiten. Ha! Aber im Ernst: selten war die Situation günstiger, clevere Manager in Start-Ups zu locken, die wertvolles Know How beisteuern können. Daher darf man gespannt sein, welche zukünftigen CEO-Personalien Investmentbank-Charakter haben.

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