Archive für Kategorie: AppAdvisors

Das Interesse an Apps wächst ungebrochen von Jahr zu Jahr: Während dem erste Show Your App Award mit 90 App Nominierungen im Jahr 2011 noch zögerlich begenet wurde, waren es letztes Jahr mit 140 Teilnehmern schon wesentlich mehr. Und zum diesjährigen App Wettbewerb schicken App Entwickler und Markenunternehmen nochmals mit über 170* nochmals mehr Apps ins Rennen.

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Seit dem gestrigen Montag ist das Voting über die von appstar bereitgestellte Online-PLattform showyourapp.com eröffnet. Und schon jetzt sehen wir im Vergleich zum letztjährigen Event deutlich mehr Besucher auf der Website, die für ihre Lieblings-Apps voten. Aller Erfahrung nach gibt es zwei Besucher-Höhepunkte innerhalb der dreiwöchigen Voting-Phase: zur Halbzeit und natürlich an den letzten beiden Tagen, während der m-days in Frankfurt.

Aufgrund des starken Interesses, die Apps nach vorn zu voten, haben unsere Techniker alle Hände voll zu tun, um eine faire Wahl zu gewährleisten: der eine oder andere pusht nicht nur seine Lieblings-Apps nach oben, sondern auch die der Konkurrenz nach unten. Gut, dass wir in den letzten drei Jahren an dieser Stelle einige Erfahrungswerte sammeln konnten.

Sehr positiv: viele App Herausgeber kommunizieren die Teilnahme am Show Your App Award aktiv an ihre Kunden und rufen sie zum Mitmachen auf. Das zeigt: Apps sind mittlerweile integraler Bestandteil des Marketings der meisten Unternehmen.

Sehr schön ist zu beobachten, dass nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der eingereichten Apps von Jahr zu Jahr zunimmt. Während es für die Jury im ersten Jahr des Wettbewerbs noch vergleichsweise einfach war, die guten von den schwächeren Apps zu unterscheiden, wird dies in der kommenden Jury-Sitzung Ende Januar deutlich schwieriger. Aber gerade das macht den Job als Jury-Mitglied so spannend: nie lernt man innerhalb eines Tages soviel über den Stand der App Economy wie in dieser Test- und Beurteilungs-Session.

Für mich ist der Show Your App Award 2013 der bisher beste und spannendste – ich bin sehr gespannt, welche Apps das Rennen machen werden.

* Die genaue Zahl stand noch nicht fest, da die Nominierung bis zum 16.1. verlängert wurde.

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In Rekordzeit hat das WordPuzzle Team die Android App entwickelt und gestern in Google Play veröffentlicht. WordPuzzle ist ein Denkspiel für Liebhaber von Kreuzworträtseln, Sudoku oder Dr. Kawashima Gehirnjogging. Es gibt zwei Versionen, das kostenlose WordPuzzle Free mit 15 Levels für Einsteiger und die Profi-Version WordPuzzle mit 36 Levels. 

WordPuzzle Google PLay

Mit AppInvest haben wir mit dem Entwicklerteam Taku und Nao einen Entwicklungsplan definiert, über AppAdvisors für ein sauberes Design gesorgt. Uns hat die Zusammenarbeit, die nahezu komplett virtuell und über Kontinente hinweg stattfand, sehr viel Spass gemacht. Den Entwicklern ebenso, wie sie im Interview beschreiben.

Die aktuellen WordPuzzle Versionen sind der Anfang: die englischsprachige sowie die iPhone Version folgen. Aber zunächst einmal wollen wir WordPuzzle bekanntmachen und freuen uns auf das Feedback der WordPuzzler. Für Infos rund um die App und die Möglichkeit für Nutzer, Fragen ans Team zu stellen, haben wir ein Wordpuzzle Blog aufgesetzt.

Insgesamt ist WordPuzzle bisher ein sehr erfolgreiches AppInvest Projekt: die Projektentwicklung wurde innerhalb des zuvor definierten Zeitplans abgeschlossen und das erste Feedbackder Nutzer ist mit knapp 5 Sternen in Google Play sehr gut. Jetzt heisst es, die App bekanntzumachen und zu monetarisieren.

Zu den beiden Apps in Google Play:

 WordPuzzle Free              WordPuzzle für Profis


          

 

Mit der AppInvest habe ich zusammen mit meiner AppAdvisors Geschäftspartnerin Kira Nezu (ehem. Song) und Ihrem Mann Yukitaka Nezu eine Investmentgesellschaft gegründet, die Direktinvestitionen in die App Economy ermöglicht.
 

AppInvest-Logo

Aus unserer Arbeit mit AppAdvisors haben wir verstärkt Interesse an Investitionen in die Mobilbranche festgestellt. Ausser dem kauf klassischer Aktien einzelner Unternehmen der Mobilfunkindustrie gibt es keine direkten Investitionsmöglichkeiten in diesen Bereich.

Eine Investmentgesellschaft gründet sich natürlich nicht so leicht, wie ein typisches Start-up – der Umgang mit dem Geld Dritter erfordert eine spezielle Expertise und am besten auch langjährige Erfahrung. Beides bringt Yukitaka Nezu mit, der bis vor kurzem noch Investment Manager beim Private Equity Arm der Allianz, Allianz Capital Partners, gewesen ist. Yukitaka bringt ein tiefes Verständnis für Investoren in einer Investmentgesellschaft - sog. Limited Partners – sowie für den gesamten Prozess der Strukturierung und Durchführung von Finanztransaktionen mit. Im Vergleich zu ACP spielen sich bei AppInvest alle Transaktionen hinsichtlich der Volumina auf einem deutlich niedrigeren Niveau ab. Die strukturellen Aspekte jedoch gleichen sich, und hier profitieren AppInvest Investoren von Yukitakas reichhaltiger Erfahrung auf der einen und der eingebrachten Expertise seitens AppAdvisors auf der anderen Seite.

AppInvest investiert in Apps sowie in Produkte und Services, die auf Apps basieren. Unser Fokus liegt dabei auf den Branchen

  • Bildung
  • Medien
  • Gesundheit und 
  • eCommerce.

Interessierte Investoren sollten Expertise aus mindestens einer dieser Branchen mitbringen. Unser Anspruch beinhaltet neben der Zurverfügungstellung von Kapital eine enge inhaltliche Begleitung der Start-ups, die beim Aufbau des Geschäfts hilfreich ist. Diese fachliche Unterstützung nehmen wir sehr ernst und untermauern diesen Anspruch mit entsprechenden konkreten Vereinbarungen, die wir mit unseren Unternehmen treffen.

Die Gespräche mit ersten Start-up Teams laufen bereits vielversprechend an. Wir haben bereits hochinteressante Apps und App Services gesehen und sind mit einigen Gründern bereits in fortgeschrittenen Stadien. In dieser Pahse der Zusammenrabeit mit Start-ups leisten wir uns einen Luxus, den wir hhoffentlich nie aufgeben müssen: wir investieren viel Zeit in die Beschäftigung mit jedem einzelnen  App-Projekt. Das ist anstrengend – für uns, aber auch auch für die Gründerteams, die neben dem Geschäftsaufbau auch noch die Fragen der AppInvest Partner beantworten müssen. Lernen tun allerdings beide Seiten daraus – selbst, wenn es gar nicht zu einer Investion kommt. 

Wir freuen uns auf spannende Apps und auf Apps basierende Geschäftsmodelle und freuen uns, gemeinsam mit unseren Investoren am Wachstum der Mobilbranche optimal partizipieren zu können.

Interview mit Yukitaka Nezu auf mobilbranche.de

Nachdem meine Geschäftspartnerin Kira Song und ich unsere und App Wettbewerbe für Partner wie den Show Your App Award seit 2009 als mehr oder weniger private Projekte durchführten, haben wir dies im Juni formalisiert und die appstar GmbH gegründet. Allein zur Veranstaltung von App Wettbewerben wäre dieser Schritt nicht zwingend notwendig gewesen. Aber wir haben uns bereits letztes Jahr entschlossen, aus appstar eine Marketing-Plattform für App Publisher zu entwickeln.


Appstar

Aus unserer Arbeit mit den AppAdvisors kennen wir die Bedürfnisse von App Herausgebern gut: um aus den über 620.000 Apps allein im deutschen App Store hervorzustechen, muss der App Entwickler etwas tun – das alleinige Einstellen in den App Store reicht nicht (es sei denn, man heisst beispielsweise Disney). Das Problem: gutes, d.h. nachhaltiges Marketing für Apps erfordert normalerweise ein höheres Marketingbudget. Das jedoch überrascht viele App Entwickler bzw. stellt sie vor unlösbare Herausforderungen: das Geld hat gereicht, um die App zu entwickeln, aber für Marketing und Kommunikation ist nichts mehr übrig.

Typischerweise muss man mit einem Marketingbudget zwischen 30-100% der Gesamtkosten einer App rechnen. Und dies bezieht sich zunächst auf eine initiale Kampagne. Viele App Herausgeber merken schnell, dass ihre App Rang für Rang im App Store verliert, sobald die Marketingausgaben zurückgefahren werden. Das bedeutet: konstant durchgeführtes, nachhaltiges Marketing ist einem einmaligen kurzfristigen Aufschlag immer vorzuziehen. Zumal Nutzer sich an Apps gewöhnen und ihnen den Platz auf dem Homescreen zuweisen – wenn (!) ihnen die Vorteile der App regelmässig vor Augen geführt werden.

Um gerade eine derartige langfristige und nachhaltige Vermarktung von Apps zu ermöglichen, werden wir im Herbst den appstar als Marketing Plattform für die Do-it-Yourself-Vermarktung relaunchen. Die AppCard – die aus der Modelbranche bekannte Sedcard der App Economy – wird zur Visitenkarte des App Publishers im Web.  Einfach erklärt und effektiv angewendet können App Publisher selbst Hand anlegen und ihre Apps vermarkten – ohne darüber ein spezifisches Wissen haben oder erlernen zu müssen. Denn: Marketing ist zwar nicht jedermanns Sache – aber letztlich doch entscheidend für die Downloads und den Erfolg einer App im App Store.

Ab 15. September bieten wir Beta Testern die Möglichkeit, die AppCard zu testen!

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Heute bin ich auf eine nette Typologie zu App Entwicklern gestossen. Spontan fallen mir zu den meisten Typen auch lebende Beispiele ein… Die einzelnen Typen sind grundsätzlich gut nachvollziehbar – allerdings tue ich mir mit weniger Typen einfacher, weil ein zu hoher Differenzierungsgrad den jeweiligen definierten Typen verschwimmen lässt: vielleicht sollte man auch hier maximal 4 oder 5 Typen wählen…auch diese Unterscheidung ist nicht schlecht.

Sinnvoll finde ich beispielsweise folgende Matrix in pragmatisch-planend oder anspruchsvoll-planend pragmatisch-planlos bzw. anspruchsvoll-planlos, die Alberto Gutierrez für Programmierer im allgemeinen entwirft:

Matrix

Albertos These ist, dass pragmatisch agierende und anspruchsvolle Programmierer nicht gut zusammenarbeiten können. Ebensowenig wie Action Heros und Planer.

Planner

Dieses Bild entspricht komplett meiner praktischen Erfahrung. Der ideale Programmierer könnte die Rollen in Abhängigkeit der jeweiligen Spezifika des Projekts wechseln. Aber das ist Wunschdenken. Möglicherweise müssen in Projektteams auch Developer aller Fraktionen angehören, damit man allen Aspekten des Projekts gerecht wird.

Interessant im Zusammenhang mit App Distribution ist auch dieser Artikel über den Einsatz von App Stores zum Vertrieb von Apps der jeweiligen mobilen OS.

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Das wars. Nach 7 grösstenteils sehr schönen und spannenden Jahren geben YiGG und ich – gemeinsam mit den Altgesellschaftern – unsere Trennung bekannt. Mit sofortiger Wirkung übernimmt die ekaabo GmbH unter der Führung von Marco Ripanti die YiGG GmbH und entscheidet über die zukünftige Entwicklung der ersten deutschen Social News Plattform. 

2005 gegründet, als Social Media noch Web 2.0 hiess und beispielsweise Twitter als kurzfristiger Hype betrachtet wurde, wollten wir mit YiGG eine neue Art Nachrichtenplattform aufbauen. Nicht der Redakteur sollte entscheiden, was als relevante Headline auf der Titelseite steht, sondern die Nutzer. Das, was heute Gang und Gäbe ist, war damals unerhört. Spam war (und ist) eine grosse Herausforderung. Wer "die Nutzer" einlädt, spricht auch eine Einladung an alle diejenigen aus, denen es hauptsächlich um das Abladen ihres Mülls geht. Allein über die Ansätze im Umgang mit Spam und die gemachten Erfahrungen könnten die ehemaligen YiGG Teammitglied ein Buch schreiben.

Aber auch andere schwierigen Erfahrungen im Aufbau einer Community können nicht den Spass und die Erkenntnisse aufwiegen, die wir alle in den letzten 7 Jahren haben und erleben durften: die intensive Zusammenarbeit mit unseren ehrenamtlichen Moderatoren, die über die Jahre unterschiedlichsten angebotenen Funktionalitäten von YiGG (meine Favoriten: YiGG Spekulationen, YiGG Daily) haben uns und unseren Nutzern gezeigt, was man alles mit dem an sich trockenen Allerweltsthema Nachrichten anstellen kann. Interessanterweise – oder vielleicht besser gesagt – typischerweise – waren es oft die reizvolleren Projekte – wie die YiGG Spekulationen – die wir nach einer gewissen experimentellen Phase wieder eingestellt haben, wenn sie nicht die erwarteten Ergebnisse hinsichtlich Nutzungsaktivität erzielen konnten.

Wir hatten schwere Zeiten bei YiGG. Das ursprüngliche Geschäftsmodell ging nicht auf, wir mussten uns gesundschrumpfen und das Modell anpassen. Ein Prozess, der sich womöglich von aussen leichter anhört, als er in der Realität abläuft. Die letzten beiden Jahre waren dann wieder von ökonomische Entspannung, hoher Nutzeraktivität und damit verbundenen tollen Kommentarschlachten gekennzeichnet: ich kenne keine andere deutschsprachige Plattform, auf der so intensiv, hart aber fair und auf hohem Niveau diskutiert wird, wie YiGG. Nun – man mag mir hier eine gewisse Subjektivität verzeihen. Aber viele von uns Heavy Users haben Konversationsfreunde gefunden, die allein ausreichender Grund für den täglichen Blick auf YiGG sind. Deshalb werde ich auch als Nutzer YiGG weiterhin aktiv verbunden bleiben und mich an Themen wie Atomstrom, Kapitalismus oder dem Zerpflücken aktueller Studienergebnisse beteiligen (angeprochene Nutzer dürfen jetzt schmunzeln;).

Was aus YiGG wird, weiss ich nicht. Ich denke aber nach meinen Gesprächen mit ihm, dass es bei Marco in guten Händen ist. Bestimmt wird es hübscher – denn: wirklich sexy war YiGG bisher nicht. Das könnte oder sollte Marco ändern (gute Tipps von Ehemaligen werden ja immer gern gehört). Dir, Marco, wünsche ich viel Erfolg mit meinem Baby!

Langweilig wird mir ohne YiGG nicht, denn die App Economy hat mich seit geraumer Zeit in ihren Bann gezogen. Mit meiner Geschäftspartnerin Kira Song berate ich mit den AppAdvisors Unternehmen auf dem Weg in die App-Welt. Die Plattform appstar.tv bauen wir zu einer Marketingplattform für App Publisher aus. Und über die gemeinsam mit unserem dritten Partner Yukitaka Nezu gegründete AppInvest analysieren wir interessante App Ideen und app related products, werden in diese investieren und vielversprechende Teams beim Aufbau ihrer Geschäfte unterstützen.

Alles ist im Fluss. Es war eine schöne Zeit mit Dir, YiGG! Danke Dir dafür und viel Erfolg mit Deinem neuen Partner!

PS: Eine nette Randnotiz: auch Digg (Erläuterung: die US-Kopie von YiGG) wurde justament verkauft.

 

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Am 1. und 2. Februar finden die diesjährigen M-Days in Frankfurt statt. Wichtiger Bestandteil ist die Wahl der besten Apps Deutschlands, die zum zweiten Mal über die White Label Version showyourapp.com unserer Plattform appstar abgewickelt wird. 

App Publisher können ihre Apps gegen eine Nominierungsgebühr bis zum 10. Januar hier einreichen. Anschliessen folgt das Voting, aufgeteilt in das Online-Voting über showyourapp.com und das Jury-Voting.

Die Gewinner werden am 2. Februar auf die Bühne gebeten, können ihre Apps vorstellen und erhalten interessante Preise. Letztes Jahr waren die Apps Runtastic und MyMobai erfolgreich. Wir sind gespannt, wer dieses Jahr das Rennen macht.

Hier das Video der letztjährigen Jury-Sitzung:

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