Endlich werden wir reguliert. Die isarrunde und die spreerunde sind Rundfunk. Die innovativen WebTV Sendungen demonstrieren mit ihren vorerst letzten Karrieresprung, dass selbst Nischenprogramme zur Regelsendung aufsteigen können.

In dieser Episode sehen wir Christoph Elzer und Michael Praetorius, die von Stefanie Söhnchen zum Einsatz mobiler Endgeräte im Urlaub befragt werden. Während Stefanie gerne auch nur einmal Urlaub machen würde, sieht Michael das Smartphone als willkommenen Begleiter in den Ferien. Christoph würde gern abschalten, meint aber dann etwas (i.e. Informationen aus dem Büro) zu verpassen – was für ein Mitarbeiter!

Ein weiteres Beispiel für die Vielfalt unserer Themen ist die Episode „Bildung für alle – wozu noch Abitur?“ Wer Lust auf mehr verspürt, besucht einfach unseren Youtube Channel.

Fundstück: Ein sehr interessantes Ergebnis einer Befragung an der Wharton Business School: Ethan Mollick und Matthew Bidwell liefern Indizien dafür, dass Unternehmer glücklicher sind als Manager.


Wharton

Diese Frage wird wohl nie endgültig beantwortet werden, da es sowohl für die mit mehr Risiko verbundene Selbständigkeit als auch für eine Managementkarriere gute Argumente gibt. Typsache.

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Heute bin ich auf eine nette Typologie zu App Entwicklern gestossen. Spontan fallen mir zu den meisten Typen auch lebende Beispiele ein… Die einzelnen Typen sind grundsätzlich gut nachvollziehbar – allerdings tue ich mir mit weniger Typen einfacher, weil ein zu hoher Differenzierungsgrad den jeweiligen definierten Typen verschwimmen lässt: vielleicht sollte man auch hier maximal 4 oder 5 Typen wählen…auch diese Unterscheidung ist nicht schlecht.

Sinnvoll finde ich beispielsweise folgende Matrix in pragmatisch-planend oder anspruchsvoll-planend pragmatisch-planlos bzw. anspruchsvoll-planlos, die Alberto Gutierrez für Programmierer im allgemeinen entwirft:

Matrix

Albertos These ist, dass pragmatisch agierende und anspruchsvolle Programmierer nicht gut zusammenarbeiten können. Ebensowenig wie Action Heros und Planer.

Planner

Dieses Bild entspricht komplett meiner praktischen Erfahrung. Der ideale Programmierer könnte die Rollen in Abhängigkeit der jeweiligen Spezifika des Projekts wechseln. Aber das ist Wunschdenken. Möglicherweise müssen in Projektteams auch Developer aller Fraktionen angehören, damit man allen Aspekten des Projekts gerecht wird.

Interessant im Zusammenhang mit App Distribution ist auch dieser Artikel über den Einsatz von App Stores zum Vertrieb von Apps der jeweiligen mobilen OS.

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AppInvest Management GmbH

 

Investitionen in die App Economy

Wir investieren in die App Economy: einen Markt, der seit Einführung mobiler Apps für Smartphones und Tablets hohe Wachstumsraten aufweist. Die Gründer von AppInvest sind langjährig erfahrene Unternehmer und Investoren. Unsere kombinierten Private Equity und App Economy Erfahrungen ermöglichen uns Investitionen in interessante und vielversprechende Apps, App-nahe Produkte und Serviceleistungen.

Wie wir arbeiten

In den vergangenen Jahren haben wir ein großes Netzwerk in unterschiedlichen Industrien, Venture Capital / Private Equity und der Gründerszene aufgebaut, aus dem wir Best Practices und neue innovative Ideen generieren. Wir unterstützen den “Hands-On-Ansatz”, begleiten Projekt- und Gründerteams in ihren täglichen Aufgaben und stellen unser Know-how zur Verfügung. Wir helfen bei operativen Themen, aber auch bei Corporate Governance, steuerlichen Aspekten und gesellschaftsrechtlichen Fragen. Wir kooperieren eng mit AppAdvisors, einem etablierten Strategie- und Marketingberatungsunternehmen für den Bereich Mobile Applications.

Wieso Apps

Wir haben uns auf denjenigen Markt spezialisiert, der die höchsten Wachstumsraten verbunden mit dem grössten Sex-Appeal aufweist. Hier erleben wir nahezu täglich neue Herausforderungen und Beteiligungsmöglichkeiten. Der rasche technologische Wandel und die Vielzahl innovativer Services und Lösungen machen eine Fokussierung auf Apps und App-nahe Produkte unumgänglich.

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Das wars. Nach 7 grösstenteils sehr schönen und spannenden Jahren geben YiGG und ich – gemeinsam mit den Altgesellschaftern – unsere Trennung bekannt. Mit sofortiger Wirkung übernimmt die ekaabo GmbH unter der Führung von Marco Ripanti die YiGG GmbH und entscheidet über die zukünftige Entwicklung der ersten deutschen Social News Plattform. 

2005 gegründet, als Social Media noch Web 2.0 hiess und beispielsweise Twitter als kurzfristiger Hype betrachtet wurde, wollten wir mit YiGG eine neue Art Nachrichtenplattform aufbauen. Nicht der Redakteur sollte entscheiden, was als relevante Headline auf der Titelseite steht, sondern die Nutzer. Das, was heute Gang und Gäbe ist, war damals unerhört. Spam war (und ist) eine grosse Herausforderung. Wer "die Nutzer" einlädt, spricht auch eine Einladung an alle diejenigen aus, denen es hauptsächlich um das Abladen ihres Mülls geht. Allein über die Ansätze im Umgang mit Spam und die gemachten Erfahrungen könnten die ehemaligen YiGG Teammitglied ein Buch schreiben.

Aber auch andere schwierigen Erfahrungen im Aufbau einer Community können nicht den Spass und die Erkenntnisse aufwiegen, die wir alle in den letzten 7 Jahren haben und erleben durften: die intensive Zusammenarbeit mit unseren ehrenamtlichen Moderatoren, die über die Jahre unterschiedlichsten angebotenen Funktionalitäten von YiGG (meine Favoriten: YiGG Spekulationen, YiGG Daily) haben uns und unseren Nutzern gezeigt, was man alles mit dem an sich trockenen Allerweltsthema Nachrichten anstellen kann. Interessanterweise – oder vielleicht besser gesagt – typischerweise – waren es oft die reizvolleren Projekte – wie die YiGG Spekulationen – die wir nach einer gewissen experimentellen Phase wieder eingestellt haben, wenn sie nicht die erwarteten Ergebnisse hinsichtlich Nutzungsaktivität erzielen konnten.

Wir hatten schwere Zeiten bei YiGG. Das ursprüngliche Geschäftsmodell ging nicht auf, wir mussten uns gesundschrumpfen und das Modell anpassen. Ein Prozess, der sich womöglich von aussen leichter anhört, als er in der Realität abläuft. Die letzten beiden Jahre waren dann wieder von ökonomische Entspannung, hoher Nutzeraktivität und damit verbundenen tollen Kommentarschlachten gekennzeichnet: ich kenne keine andere deutschsprachige Plattform, auf der so intensiv, hart aber fair und auf hohem Niveau diskutiert wird, wie YiGG. Nun – man mag mir hier eine gewisse Subjektivität verzeihen. Aber viele von uns Heavy Users haben Konversationsfreunde gefunden, die allein ausreichender Grund für den täglichen Blick auf YiGG sind. Deshalb werde ich auch als Nutzer YiGG weiterhin aktiv verbunden bleiben und mich an Themen wie Atomstrom, Kapitalismus oder dem Zerpflücken aktueller Studienergebnisse beteiligen (angeprochene Nutzer dürfen jetzt schmunzeln;).

Was aus YiGG wird, weiss ich nicht. Ich denke aber nach meinen Gesprächen mit ihm, dass es bei Marco in guten Händen ist. Bestimmt wird es hübscher – denn: wirklich sexy war YiGG bisher nicht. Das könnte oder sollte Marco ändern (gute Tipps von Ehemaligen werden ja immer gern gehört). Dir, Marco, wünsche ich viel Erfolg mit meinem Baby!

Langweilig wird mir ohne YiGG nicht, denn die App Economy hat mich seit geraumer Zeit in ihren Bann gezogen. Mit meiner Geschäftspartnerin Kira Song berate ich mit den AppAdvisors Unternehmen auf dem Weg in die App-Welt. Die Plattform appstar.tv bauen wir zu einer Marketingplattform für App Publisher aus. Und über die gemeinsam mit unserem dritten Partner Yukitaka Nezu gegründete AppInvest analysieren wir interessante App Ideen und app related products, werden in diese investieren und vielversprechende Teams beim Aufbau ihrer Geschäfte unterstützen.

Alles ist im Fluss. Es war eine schöne Zeit mit Dir, YiGG! Danke Dir dafür und viel Erfolg mit Deinem neuen Partner!

PS: Eine nette Randnotiz: auch Digg (Erläuterung: die US-Kopie von YiGG) wurde justament verkauft.

 


UPDATE: isarrunde und spreerunde sind ab sofort Rundfunk!

Studieren gestern und heute. Mit 25 Jahren alte Sprachen in Coimbra, Portugal, oder mit 75 Jahren nach dem Tanztee die Zehen der Molche über die App der e-University studieren? Wie verändert sich das Bild der universitären Ausbildung? Benedikt Köhler, Michael Praetorius und ich diskutieren die Demokratisierung der Bildung.

Syaa-titelbild-wettbewerb

Am 1. und 2. Februar finden die diesjährigen M-Days in Frankfurt statt. Wichtiger Bestandteil ist die Wahl der besten Apps Deutschlands, die zum zweiten Mal über die White Label Version showyourapp.com unserer Plattform appstar abgewickelt wird. 

App Publisher können ihre Apps gegen eine Nominierungsgebühr bis zum 10. Januar hier einreichen. Anschliessen folgt das Voting, aufgeteilt in das Online-Voting über showyourapp.com und das Jury-Voting.

Die Gewinner werden am 2. Februar auf die Bühne gebeten, können ihre Apps vorstellen und erhalten interessante Preise. Letztes Jahr waren die Apps Runtastic und MyMobai erfolgreich. Wir sind gespannt, wer dieses Jahr das Rennen macht.

Hier das Video der letztjährigen Jury-Sitzung:

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